Geschichte
Erste Hinweise zum Ursprung des Synchronschwimmens liefert die griechische und römische
Geschichtsschreibung. In bildreicher Sprache beschreibt Martial eine Vorführung der Antike:
"Ein Nereidenreigen zeigt in gefälliger Flut einen mit geradem Zahn drohenden Dreizack, einen Anker. Man
sieht ein Schiff, glaubt Ruder zu sehen und des Lakoner Gestirns willkommenes Licht."
Wie der Sporthistoriker Erwin Mehl herausfand, fluteten die Römer ihre Amphitheater, um einer großen
Zuschauermenge den Genuß einer solchen Darbietung zu ermöglichen. Da die Schwimmerinnen nicht bekleidet
waren, nahm mit zunehmender Verbreitung des Christentums die Kritik an solchen Schauschwimmen zu. Im
Mittelalter gerieten sie dann in völlige Vergessenheit.
Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wird das Synchronschwimmen in Form des Reigenschwimmens wieder bekannt. Zu
dieser Zeit ein reiner Männersport, dürfen Frauen das Reigenschwimmen, typischerweise im Bruststil, nur
heimlich ausüben. In einer Zeitschrift aus dem Jahre 1816 schreibt Karl Heinitz:
"Das schönste Schauspiel ist es für Zuschauer, wenn sie Jünglinge und Männer im Spiegel des Wassers sich
üben und in mannigfaltigsten bildlichen Kunstfiguren sich gruppieren sehen."
Erste, nach festen Regeln ablaufende Wettkämpfe finden 1891 in Berlin und 1892 in London statt, wobei auch
hier nur Männer teilnehmen dürfen. Als sich das Reigenschwimmen aber zum Figurenlegen entwickelt, sind
Frauen aufgrund ihrer günstigeren Gewichtsverteilung im Vorteil. Männer, meist mit untergehenden Beinen
kämpfend, werden daher nach und nach aus dieser Sportart verdrängt.
Zu Beginn des 20. Jahrhunderts werden in England, Kanada, Holland, Deutschland und Frankreich
Meisterschaften im "Scientific and Ornamental Swimming" durchgeführt. Dabei zeigen die Schwimmerinnen
bewegte oder unbewegte Bilder (geometrische Figuren und Ornamente). Musik dient dabei zur Untermalung und
der Bilderwechsel wird durch Handzeichen am Beckenrand angezeigt.
1907 tritt die australische Wettkampfschwimmerin Annette Kellerman im New Yorker Hippodrome als tanzende
Meerjungfrau in einem mit Wasser gefüllten Glastank auf. Die Vorführungen der mehrfachen Meisterin über
diverse Lang- und Kurzstrecken sind sehr beliebt. Bei einem dreimonatigen Engagement in Chicago wird sie
zu 55 Shows pro Woche verpflichtet. Drei Jahre später wird die Trendsetterin und rebellische "unter Wasser
Ballerina" in Boston Harbor verhaftet, da sie in einem freizügigen Einteiler für den damaligen Geschmack zu
viel Bein zeigt. Diese Verhaftung macht sie aber nur noch berühmter, und sie erhält Engagements in der noch
jungen Filmindustrie. In Neptune's Daughter (1914), A Daughter of the Gods (1916) und Queen of the Sea
(1918) spielt sie die Hauptrolle.
Inspiriert durch Kellerman gründet Katherine "Kay" Curtis, eine ehemalige Turmspringerin und Turnerin,
1923 den ersten Wasserballett Club in Chicago. Die erste grosse Aufführung der "Modern Mermaids" findet 1934
im Rahmen der Weltausstellung in Chicago statt. 60 Schwimmerinnen nehmen daran teil und erobern das
nationale und internationale Publikum im Sturm. In den Medien wird erstmals der Begriff "Synchronized
Swimming" verwendet. Als der neue Sport immer beliebter wird, entwickelt Curtis erste Wettkampfregeln, die
auf den Bewertungskriterien basieren, die sie aus der Gymnastik, dem Turmspringen und dem Eislaufen kennt.
1936 veröffentlicht Curtis das erste Buch zum Synchronschwimmen unter dem Titel Rythmic Swimming.
Kurze Zeit später kann das Synchronschwimmen durch die von Billy Rose inszenierte Aquacade an der
Weltausstellung 1939 in New York einen ähnlichen Erfolg feiern. Für das Musical im Wasser werden über
Hundert SchwimmerInnen, TurmspringerInnen und SängerInnen verpflichtet. Stars der aufwändigen Show mit
spektakulären Spezialeffekten sind die Olympia-Schwimmerin Eleanor Holm und der Olympia-Schwimmer Johnny
Weismuller.
Richtig bekannt wird diese neue Art zu Schwimmen in den 40er und 50er Jahren durch Esther Williams. Die
dreifache US Meisterin (u.a. über 100 Meter Crawl) verzaubert in Aufführungen und einer Reihe von
kitschig-klassischen MGM "aqua musicals" ihr Publikum. Die wichtigsten Erfolge feiert sie mit Bathing
Beauty (1944), Neptune's Daughter (1949) und im Film Million Dollar Mermaid, in welchem sie Annette
Kellerman portraitiert. Insgesamt tritt sie in 26 Filmen auf.
In den folgenden Jahren entwickelt sich das Figurenlegen zum Kunstschwimmen. Das Kunstschwimmen ist -
wie der Name verrät - kunstfertiger als das reine Figurenlegen. Es wird mehr getaucht und schwierigere
Übungen werden ausgeführt.
1945 werden für das Kunstschwimmen Wettkampfbestimmungen aufgestellt und 1946 findet dann auch der
erste Wettkampf statt.Im Zuge der weltweiten Umstellung vom Figurenlegen zum Wettkampfsport, erkennt die
FINA (Fédération Internationale de Natation Amateur) 1968 das Synchronschwimmen offiziell als vierte
Sparte neben Wasserball, Schwimmen und Turmspringen an. 1973 finden die ersten Weltmeisterschaften und 1974
die ersten Europameisterschaften statt. Bei den olympischen Spielen 1984 in Los Angeles wird das
Synchronschwimmen in den Disziplinen Solo und Duett eingeführt.
Ende der achziger Jahre vollzieht sich erneut ein Wandel. Die Übungen werden noch anspruchsvoller, es wird
mehr gedreht und geschraubt, die Küren werden immer schneller und höher, die Arm- und Beinbewegungen immer
komplizierter. Das Kunstschwimmen wird zum Synchronschwimmen.
In Atlanta 1996 wird die Gruppe als olympische Disziplin eingeführt, dafür muss aber wieder auf die
Disziplinen Solo und Duett verzichtet werden. Seit Sydney 2000 sind die Disziplinen Gruppe und Duett
zugelassen.
Um die Jahrtausendwende verdrängen die Russinnen die bis dahin führenden Nationen USA, Kanada und Japan. Mit
spektakulären Hebefiguren, rasanten und originellen Arm- und Beinbewegungen und kreativen
Formationsverschiebungen und Übergängen setzen sie einen vor allem im artistischen Bereich revolutionären
Trend.
Heute zählen Russland, Japan, USA und Kanada zu den erfolgreichsten Nationen im Synchronschwimmen. In
Europa sind Frankreich, Spanien und Italien den nördlichen Ländern voraus.
Zu den bisher erfolgreichsten Sychronschwimmerinnen gehören Carolyn Waldo (CAN) und Tracy Ruiz (USA) mit
je zwei olympischen Goldmedaillen im Solo und Duett und Sylvie Frechette (CAN) mit zwei olympischen
Goldmedaillen im Solo.
Inzwischen gibt es vereinzelt auch männliche Synchronschwimmer, die seit 1991 an nationalen Meisterschaften
und Länderkämpfen zugelassen sind. Der Start auf Weltebene ist ihnen allerdings durch FINA-Regelungen noch
untersagt. Bekanntester Vertreter der männlichen Synchronschwimmer ist Bill May.
Synchronschwimmen heute
Synchronschwimmen ist eine Sportart, die einen voll durchtrainierten, beweglichen Körper verlangt. An die
Aktiven werden hohe Anforderungen gestellt, die Unterwasserphasen während Pflicht- und Kürelementen können
schnell eine Minute und länger dauern. Neben Kraft, Ausdauer, Schnelligkeit und Konzentrationsfähigkeit sind
auch ein gutes Musikgehör, Kreativität, Grazie und Ausdrucksvermögen wichtig. Eine gute Synchronschwimmerin
zeichnet sich zudem durch Anpassungsfähigkeit und Teamgeist aus.
Was so leicht und spielerisch aussieht, erfordert jahrelangen Aufbau und hartes Training bestehend aus
Wassertraining (Konditionstraining, Kür-, und Pflichttraining) und Landtraining (Krafttraining, Joggen,
Trockenübungen, Ballet/Tanz und Stretching).
Ohne Ehrgeiz und eisernen Willen, ohne hartes und richtiges Training ist auch im Synchronschwimmen kein
Blumentopf zu gewinnen. Im Sport führende Nationen wie Russland, USA, Kanada und Japan trainieren etwa vier
bis acht Stunden pro Tag.
In den letzten Jahren ist das Synchronschwimmen immer bekannter und beliebter geworden. An Olympiaden und
grossen Sportanlässen sind die Synchro-Wettkämpfe heiss begehrt und die Stadien im Nu ausverkauft. Auch
Showaufführungen begeistern eine immer grösser werdende Fangemeinde. Das wohl erfolgreichste Beispiel ist
das von Cirque du Soleil inszenierte Wasserspektakel "O" (phonetisch für "Eau," das französische Wort für
"Wasser"), das in Las Vegas zweimal täglich Hunderte von ZuschauerInnen anlockt. Ein internationales
Ensemble mit über 80 Mitwirkenden zeigt artistische Höchstleistungen in einem riesigen Wasserbecken, das
5,7 Millionen Liter fasst, 7.5 Meter tief ist und 45 x 30 Meter misst. Die Choreographie des
Synchronschwimm-Teams steht unter der Regie der kanadischen Olympia-Siegerin Sylvie Frechette.
Synchronschwimmen wird auch in der Werbung und in Musikvideos gern verwendet. Vor ein paar Jahren hat die
Crossover-Band Red Hot Chili Peppers in ihrem Musikvideo zu "Aeroplane" das Kunstschwimmen der 50er Jahre
wiederentdeckt. In goldenen Anzügen spielen sie ihre Instrumente und im Vordergrund springen Frauen ins
Wasser, schwimmen und schaukeln durch die Luft, So wie man es aus den glamourösen Esther Williams Filmen
kennt.
Leider muss die junge Sportart oft belächelnde und spöttische Kommentare über sich ergehen lassen. Dass das
Synchronschwimmen nur aus bis über beide Ohren grinsenden und geschminkten Diven mit Nasenklammern im
Gesicht besteht, ist bedauerlicherweise eine immer noch weit verbreitete Meinung.
Warum Synchronschwimmen?
Synchronschwimmen hält den Körper fit und beweglich. Ein durchtrainierter Körper ist im Berufs- und
Alltagsleben leistungsfähiger und schützt vor Krankheiten und Verletzungen.
Synchronschwimmen hält geistig fit – das Einstudieren der Küren schult das Gedächtnis und die raschen
Bewegungen und komplizierten Kombinationen trainieren Körperbewusstsein, Konzentrations-, Auffassungs- und
Reaktionsvermögen.
Synchronschwimmen entfaltet künstlerische Fähigkeiten, fördert Ausdruckskraft, Musikalität und Kreativität
und weckt schlummernde schauspielerische Fähigkeiten.
Synchronschwimmen ist abwechslungsreich. Kür, Pflicht, Technik, Kondition, Schnelligkeit, Beweglichkeit,
Rhythmikgefühl und Ausdruckskraft sind wichtige Bestandteile der Trainings.
Synchronschwimmen stärkt das Selbstbewusstsein. Das Auftreten vor Publikum lehrt, Unsicherheiten zu
überwinden und Nervosität und Druck standzuhalten.
Synchronschwimmen als Mannschaftssport lehrt Teamgeist, Solidarität, Rücksichtsnahme,
Verantwortungsbewusstsein, Fairness und Respekt.
Synchronschwimmen als Spitzensport stärkt Leistungswille, Kampfgeist, Durchsetzungsvermögen, Belastbarkeit
und sicheres Auftreten.
Synchronschwimmen schafft Freundschaften - im Club, in der Region, landes- und weltweit.
Synchronschwimmen ermöglicht bei Höchstleistungen das Reisen in fremde Länder und Auslandaufenthalte.
Ergebnisse bei Olympischen Spielen
| 1984 | Los Angeles | |
| Solo | | | |
| 1. | Tracie Ruiz | | USA |
| 2. | Carolyn Waldo | | CAN |
| 3. | Miwako Matoyoshi | | JPN |
| | | |
| Duett | | | |
| 1. | Tracie Ruiz/Sandy Costie | | USA |
| 2. | Sharon Hambrook/Kelly Kryczka | | CAN |
| 3. | Sako Kimura/Miwako Motoyoshi | | JPN |
| | | |
| 1988 | Seoul | | |
| Solo | | | |
| 1. | Carolyn Waldo | | CAN |
| 2. | Tracie Ruiz | | USA |
| 3. | Mikako Kotani | | JPN |
| | | |
| Duett | | | |
| 1. | Michelle Cameron/Carolyn Waldo | | CAN |
| 2. | Karen Josephson/Sarah Josephson | | USA |
| 3. | Miyako Tanaka/Mikako Kotani | | JPN |
| | | |
| 1992 | Barcelona | | |
| Solo | | | |
| 1. | Kristen Babb Sprague | | USA |
| 1. | Sylvie Frechette | | CAN |
| 3. | Fumiko Okuno | | JPN |
| | | |
| Duett | | | |
| 1. | Karen Josephson/Sarah Josephson | | USA |
| 2. | Penny Vilagos/Vicky Vilagos | | CAN |
| 3. | Fumiko Okuno/Aki Takayama | | JPN |
| | | |
| 1996 | Atlanta | | |
| Gruppe | | | |
| 1. | USA | | |
| (S. Bianco, T. Cleland, B. Dyroen Lancer, H. Pease, J. Savery, N. Schneyder, H. Simmons Carrasco, J. Sudduth) | | |
| 2. | Kanada | | |
| (L. Alexander, J. Bremner, K. Clark, K. Fonteyne, S. Frechette, C. Larsen, C. Read, E. Woodley) | | |
| 3. | Japan | | |
| (R. Fuiji, R. Jimbo, M. Kawabe, A. Kawase, R. Nakajima, M. Tachibana, M. Takeda, J. Tanaka) | | |
| | | |
| 2000 | Sydney | | |
| Duett | | | |
| 1. | Olga Brusnikina/Maria Kisseleva | | RUS |
| 2. | Miya Tachibana/Miho Takeda | | JPN |
| 3. | Virginie Dedieu/Myriam Lignot | | FRA |
| | | |
| Gruppe | | | |
| 1. | Russland | | |
| (Jelena Asarova, Olga Brusnikina, Maria Kisseleva, Olga Nowokschenova, Irina Perchina, Jelena Soia, Julia Vassilieva, Olga Vassioukova) | | |
| 2. | Japan | | |
| (Ayano Egami, Raika Fujii, Yoko Isoda, Rei Jimbo, Miya Tachibana, Miho Takeda, Yoko Yoneda, Yuko Yoneda) | | |
| 3. | Kanada | | |
| (Lyne Beaumont, Claire Carver-Dias, Erin Chan, Catherine Garceau, Fanny Létourneau, Kirstin Normand, Jacinthe Taillon, Reidun Tatham) | | |
| | | |
| 2004 | Athen | | |
| Duett | | | |
| 1. | Anastasia Dawidova/Anastasia Ermakova | | RUS |
| 2. | Miya Tachibana/Miho Takeda | | JPN |
| 3. | Alison Bartosik/Anna Kozlova | | USA |
| | | |
| Gruppe | | | |
| 1. | Russland | | |
| (Elena Azarova, Olga Brusnikina, Anastasia Dawidova, Anastasia Ermakova, Elvira Khasyanova, Maria Kiseleva, Olga Novokshchenova, Anna Shorina) | | |
| 2. | Japan | | |
| (Michiyo Fujimaru, Saho Harada, Kanako Kitao, Emiko Suzuki, Miya Tachibana, Miho Takeda, Juri Tatsumi, Yoko Yomeda) | | |
| 3. | USA | | |
| (Alison Bartosik, Tamara Crow, Rebecca Jasontek, Anna Kozlova, Sara Lowe, Lauren McFall, Stephanie Nesbitt, Kendra Zanotto) | | |
Ergebnisse bei Weltmeisterschaften
| 1973 | | | |
| Solo | Teresa Andersen | | USA |
| Duett | Teresa Andersen/Gail Johnson | | USA |
| Gruppe | Teresa Andersson, Sue Baross, Robin Curren, Jackie Douglas, Gail Johnson, Dance Moore, Amanda Norish, Suzanne Randell | | USA |
| | | |
| 1975 | | | |
| Solo | Gail Buzonas | | USA |
| Duett | Robin Curren/Amanda Norrish | | USA |
| Gruppe | Gail Buzanos, Sue Baross, Amanda Norish, Robin Curren, Michele Barone, Pamela Tyron, Mary Longo, Linda Shelley | | USA |
| | | |
| 1978 | | | |
| Solo | Helen Vanderburg | | CAN |
| Duett | Michele Calkins/Helen Vanderburg | | CAN |
| Gruppe | Pamela Tyron, Michele Beaulieu, Gerri Blandet, Michele Barone, Linda Shelley, Tami Allen, Jane Goepringer, Erin Barr | | USA |
| | | |
| 1982 | | | |
| Solo | Tracie Ruiz | | USA |
| Duett | Kelly Kryczka/Sharon Hambrook | | CAN |
| Gruppe | Janet Arnold, Renée Paradis, Kelly Kryczka, Tracy Hambrook, Chantal Lavioglette, Penny Vilagos, Vicky Vilagos, Carolyn Waldo | | CAN |
| | | |
| 1986 | | | |
| Solo | Carolyn Waldo | | CAN |
| Duett | CarolynWaldo/Michelle Cameron | | CAN |
| Gruppe | Natalie Audet, Sylvie Fréchette, Karin Larsen, Carolyn Waldo, Michelle Cameron, Missy Morlock, Chantal Laviolette, Traci Meades | | CAN |
| | | |
| 1991 | Perth | | |
| Solo | Sylvie Frechette | | CAN |
| Duett | Karen Josephson/Sarah Josephson | | USA |
| Gruppe | Kristen Babb, Karen Josephson, Michelle Svitenko, Nathalie Schneyder, Becky Dyroen, Sarah Josephson, Jill Savery, Heather Simmons | | USA |
| | | |
| 1994 | Rom | | |
| Solo | Becky Dyroen Lancer | | USA |
| Duett | Becky Dyroen Lancer/Jill Sudduth | | USA |
| Gruppe | Suzannah Bianco, Jill Savery, Heather Simmons, Nathalie Schneyder, Margot Thien, Jill Sudduth, Tammy Cleland, Heather Pease | | USA |
| | | |
| 1998 | Perth | | |
| Solo | Olga Sedakova | | RUS |
| Duett | Olga Sedakova/Olga Brusnikina | | RUS |
| Gruppe | Olga Sedakova, Olga Brusnikina, Maria Kisseleva, Jelena Asarova, Anna Jouriaeva, Olga Nowoschtschenova, Olga Medwedeva, Alexandra Vassina, Anna Maslova, Jelena Baranzeva | | RUS |
| | | |
| 2001 | Fukuoka | | |
| Solo | Olga Brusnikina | | RUS |
| Duett | Miya Tachibana/Miho Takeda | | JPN |
| Gruppe | Anastasia Dawyydova, Irina Tolkatscheva, Anna Schorina, Swetlana Petratschina, Anastassia Ermakova, Jelena Ovtschinnikova, Elvira Khassianova, Julia Tschestakowitsch, Maria Gromova | | RUS |
| | | |
| 2003 | Barcelona | | |
| Solo | Virginie Dedieu | | FRA |
| Duett | Anastasia Dawidova/Anastasia Ermakova | | RUS |
| Gruppe | Anastasia Dawydova, Irina Tolkatscheva, Anna Schorina, Anastassia Ermakova, Jelena Ovtschinnikova, Elvira Khassianova, Maria Gromova, Olga Brusnikina, Maria Kiseleva, Elena Jouravleva | | RUS |
| FRC | Juri Tatsumi, Emiko Suzuki, Yoko Yoneda, Saho Harada, Michiyo Fujimaru, Naoko Kavashima, Chiaki Vatanabe, Kanako Kitao | | JPN |
Europameisterschaften
| 1974 | | | |
| Solo | Jane Holland | | GBR |
| Duett | Jane Holland/Lange | | GBR |
| Gruppe | | | GBR |
| | | |
| 1977 | | | |
| Solo | Jackie Cox | | GBR |
| Duett | Andrea Holland/Jackie Cox | | GBR |
| Gruppe | Engelen, Gluvers, Eijken, v.d. Berg, Verloop, van Noort, van Veen, de Jong | | NED |
| | | |
| 1981 | | | |
| Solo | Carolyn Wilson | | GBR |
| Duett | Holmyard/Carolyn Wilson | | GBR |
| Gruppe | Cook, Amanda Dodd, Holmyard, Sutton, Corkhill, Goldin, Kenton, Carolyn Wilson | | GBR |
| | | |
| 1983 | | | |
| Solo | Carolyn Wilson | | GBR |
| Duett | Carolyn Wilson/Amanda Dodd | | GBR |
| Gruppe | Garratt, Page, Sheam, Amanda Dodd, Holmyard, Carolyn Wilson, Sutton, Bowler | | GBR |
| | | |
| 1985 | | | |
| Solo | Carolyn Wilson | | GBR |
| Duett | Eva-MariaEdinger/Alexandra Worisch | | AUT |
| Gruppe | Petit, Muriel Hermine, Besson, Karine Schuler, Mathieu, Capron, Moisson, Hameon | | FRA |
| | | |
| 1987 | Strassbourg | | |
| | | |
| Solo | Muriel Hermine | | FRA |
| Duett | Muriel Hermine/Karine Schuler | | FRA |
| Gruppe | Petit, Muriel Hermine, Quelin, Karine Schuler, Mathieu, Anne Capron, Marianne Aeschbacher, Hameon | | FRA |
| | | |
| 1989 | Bonn | | |
| Solo | Christina Falasindi | | UdSSR |
| Duett | Karine Schuler/Marianne Aeschbacher | | FRA |
| Gruppe | Celine Leveque, Myriam Lignot, Quelin, Karine Schuler, Mathieu, Anne Capron, Marianne Aeschbacher, Bruckert | | FRA |
| | | |
| 1991 | Athen | | |
| Solo | Olga Sedakova | | UdSSR |
| Duett | Anna Koslova/Olga Sedakova | | UdSSR |
| Gruppe | Olga Sedakova, Jelena Asarova, Dolschenko, Baschkajeva, Artemova, Anna Koslova, Piliptschuk, Gana Maximova | | UdSSR |
| | | |
| 1993 | Sheffield | | |
| Solo | Olga Sedakova | | RUS |
| Duett | Anna Koslova/Olga Sedakova | | RUS |
| Gruppe | Jelena Asarova, Natalja Gruzdeva, Gana Maximova, Nikaschina, Olga Brusnikina, Anna Koslova, Olga Nowoktschonova, Olga Sedakova | | RUS |
| | | |
| 1995 | Wien | | |
| Solo | Olga Sedakova | | RUS |
| Duett | Jelena Asarova/Maria Kisseleva | | RUS |
| Gruppe | Olga Sedakova, Maria Kisseleva, Maximova, Pankratova, Jelena Asarova, Antonova, Olga Nowoktschonova, Olga Brusnikina | | RUS |
| | | |
| 1997 | Sevilla | | |
| Solo | Olga Sedakova | | RUS |
| Duett | Olga Brusnikina/Maria Kisseleva | | RUS |
| Gruppe | Jelena Baranzeva, Jelena Asarova, Olga Brusnikina, Natalja Gruzdeva, Maria Kisseleva, Olga Medwedeva, Olga Nowoktschenova, Anna Juriajeva | | RUS |
| | | |
| 1999 | Istanbul | | |
| Solo | Olga Brusnikina | | RUS |
| Duett | Olga Brusnikina/Maria Kisseleva | | RUS |
| Gruppe | Olga Brusnikina, Maria Kisseleva, Jelena Asarova, Olga Nowoktschenova, Jelena Soia, Olga Vassioukova, Julia Vassilieva, Irina Perchina | | RUS |
| | | |
| 2000 | Helsinki | | |
| Solo | Olga Brusnikina | | RUS |
| Duett | Olga Brusnikina/Maria Kisseleva | | RUS |
| Gruppe | Olga Brusnikina, Maria Kisseleva, Jelena Asarova, Olga Nowoktschenova, Olga Vassioukova, Julia Vassilieva, Irina Perchina | | RUS |
| | | |
| 2002 | Berlin | | |
| Solo | Virginie Dedieu | | FRA |
| Duett | Anastasia Dawydova/Anastassia Ermakova | | RUS |
| Gruppe | Julia Tschestakowitsch, Anastasia Dawydova, Anastassia Ermakova, Maria Gromova, Irina Tolkatscheva, Elvira Khassianova, Jelena Owtschinnikova, Anna Schorina | | RUS |
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| 2004 | Madrid | | |
| Solo | Virginie Dedieu | | FRA |
| Duett | Anastasia Dawydova/Anastassia Ermakova | | RUS |
| Gruppe | Olga Brusnikina, Maria Kisseleva, Anastasia Dawydova, Anastassia Ermakova, Maria Gromova, Elvira Khassianova, Olga Nowoktschenova, Anna Schorina | | RUS |
| FRC | Rquel Corral, Andrea Fuentes, Tina Fuentes, Gemma Mengual, Ana Montero, Gisela Moron, Irina Rodriguez, Alicia Sanz, Ione Serrano, Paola Tirados | | |
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Für die Informationen bedanken wir uns bei dem SC Flös
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